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review: Noch
großartig Worte über Harris Johns zu verlieren,
hieße Eulen in den Rhein, Wasser nach Dortmund und Bier nach
Athen zu tragen - schließlich hat Harris grob
geschätzt bei jeder zweiten deutschen Band, die in den letzten
zehn Jahren zu Vinyl- bzw. sonstigen Kunststoffehren gekommen ist, die
Griffel im Spiel gehabt. Daß Harris jedoch nicht nur ein
flinker Finger am Mischpult, sondern auch am Griffbrett ist, konnte man
schon länger raunen hören. Mit dem Debüt
seines Projekts CHARN tritt er jetzt endlich den
unumstößlichen Beweis an, da er auf dem Rundling
neben der Produktion (logo!), dem Songwriting und dem Gesang auch noch
für den Großteil der Saitenarbeit verantwortlich
zeichnet. In ein Klasse-Cover gehüllt, verbirgt sich auf
,,Blast Off`` Space Metal, auf den selbst Zaphod Beeblebrox stolz
wäre. Diese Musikrichtung, die erst im Jahre 2013 geboren
werden wird, aber dank einer Zeitmaschine ihren Weg zurück in
unser Jahrhundert gefunden hat, würden vom Affen abstammende
Bioformen, die so erstaunlich primitiv sind, daß sie selbst
Digitaluhren noch immer für eine unwahrscheinlich tolle
Erfindung halten, in der Schnittmenge aus Heavy und Power Metal
lokalisieren. Diese Mixtur wird von CHARN experimentell aufgearbeitet
und durch spacige Sounds aufgepeppt. Dabei stechen einige Blaster
sofort ins Auge, wie z.B. der Fetzer ´Queen Of
Hate´, der jedem vogonischen Schiffskommandanten die Lyrik in
der Kehle gerinnen ließe, das ganz besonders schräge
´Saved´, das die passende Untermalung zum zehnten
Pangalaktischen Donnergurgler darstellen würde, oder der
clevere Ohrwurm ´Welcome´, © RockHard Stefan Glas 1994 - mehr unter www.rockhard.de Spacemetal concept album composed by Harris Johns, lyrix Harris Johns & Roy Dean Brown. Powermetal, spacy sounds & ballads. now on myspace
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